7. Spieltag: 22.10.2017, FC Silesia Görlitz 2. – SV Eintracht Dobritz 2:2 (0:1)


Ganz nah dran…

Im letzten Spielbericht hieß es, unser Team wäre am ersten Erfolg ganz nah dran. Und bis 13 Minuten vor Spielende führte Silesias Zweite im Spiel der beiden bis dato Punktlosen.                                                                                                                                                                                     Dabei sah es in Hälfte eins so gar nicht nach einem eventuellen Erfolg aus. Es lief so gut wie nichts zusammen. Fehlabspiele zuhauf, technische Fehler am Fließband, wenig Tempo, keine Überraschungsmomente im Angriffsaufbau. Datt war nix. Und dabei hätte es eines Aufrappelns, eines Rucks in der Mannschaft bedurft, lagen wir doch ab der neunten Minute im Rückstand. 

Es gab deutliche Worte des Trainers in der Kabine. Der Gegner aus Dresden war nun wahrlich keine Übermannschaft, zumal nur zu elft angereist. Des Trainers Ansprache musste gewirkt haben. Das jüngste Team der Landesklasse (an diesem Sonntag 16,9 Jahre im Durchschnitt!) zog an. Das Tempo ging hoch, die Zuspiele wurden genauer. Speziell die geforderten Steilpässe auf Wiktoria sah man nun öfters. Das einfache Spiel sollte erfolgreich sein. So verlängerte Wiktoria einen Abschlag direkt in die Spitze, wo gerade Sophie lauerte. Der Weg aufs Tor war frei, überlegt schob sie ein. Der erste eigenkreierte Treffer war erzielt. Momentan freuen wir uns noch über kleine Erfolge. Zehn Minuten später erneute Freude! Silesia ging in Führung! Einen indirekten Freistoß hatte Sophie unter die Querlatte gehämmert. Hier sollte doch nicht etwa…?    Immer wieder ging das Spiel gen Dobritzer Gehäuse. Leider aber nicht so, dass das erlösende dritte Tor heraussprang. Und Dobritz, zwar leicht angeschlagen, war aber auch noch auf dem Rasen. Unsere Abwehr um Rahel musste ständig auf der Hut sein. Und es ging doch mit dem Teufel zu: Eine eigentlich lapidare Eingabe rutscht der bis dahin solide agierenden Liesbeth durch die Finger und wird irgendwie in unser Tor gestochert. Zwar waren noch 12 Minuten zu spielen, aber die Kräfte schwanden nun auch. Zu einer erneuten Führung reichte es nicht mehr.

Klar, prima. Der erste Punkt war gewonnen. Aber so nah dran am ersten Dreier kam dann doch nicht die richtige Freude auf. 

Spielerinnen: Liesbeth, Laura, Sarah, Rahel, Saskia, Wiebke, Sophie, Lene, Anne H., Wiktoria, Lea, Kornelia, Ronja                                                   (Nicht zum Einsatz kamen: Diana, Jessica)

Tore: Sophie (2)